Ihre Vorteile

Vorteile für den Anwender

Anforderungen wie Korrosionsschutz, Lastaufnahme und Materialrückverfolgbarkeit werden mit dem HMR 750 Zugstabsystem auf innovative Weise gelöst. Für Architekten, Bauingenieure und bauausführende Unternhmen bieten sich somit eine Vielzahl von Vorteilen.

Vorteile für den Anwender

Unser spezieller Korrosionsschutz

Das Korrosionsschutzpaket des HMR 750 Zugstabsystems gewährleistet mit einer garantierten Salzsprühnebelbelastung von 480 h eine Schutzdauer von C3L bzw. C4M für das gesamte Zugstabsystem inkl. Gewinde.

Häufig stellen die Endgewinde der Zugstabsysteme eine Schwachstelle im Korrosionsschutz dar. Die EN 19684 "Verbindungselemente - Feuerverzinken" regelt u.a. das Verzinken von Schraubengewinde. Dabei wird vorausgesetzt, dass die Gewinde unmittelbar nach Verlassen des Zinkbades zentrifugiert (geschleudert) werden. Mit diesem Prozess wird sichergestellt, dass die Zinküberzüge der Gewinde in einen passfähigen Zustand versetzt werden (Mindestdicke des Zinküberzuges 50 µm).

Dieses Verfahren kann aufgrund der Länge der Zugstäbe nicht angewendet werden. Daher werden die Stabendgewinde nach dem Feuerverzinken entweder gebürstet oder nachgeschnitten. Zweifel an der Sicherstellung dieser Herstellungsprozesse sind aber durchaus erlaubt, da beide Bearbeitungsschritte die Schichtstärke der Feuerverzinkung beeinträchtigen und nicht prozesssicher umgesetzt werden können. Folglich stellen diese Verfahren keinen ausreichenden Korrosionsschutz dar.

Der Korrosionsschutz des HMR Zugstabsystems ist aufgrund eines neuen Herstellverfahrens zu 100 % sichergestellt. Dies entspricht einer feuerverzinkten Oberfläche nach DIN EN ISO 1461.

HMR Stabendgewinde nach 480 h Salzsprühnebeltest.

HMR Zugstabsysteme sind in folgenden Oberflächenausführungen erhältlich:

  • Walzblank*
  • Feuerverzinkt
  • Pulverbeschichtet
  • Lackiert
  • Duplexbeschichtet

*alle Anschlusszeile werden in feuerverzinkter Ausführung geliefert

Gerade im Außenbereich sind Zugstäbe großen Anforderungen durch Witterung und Feuchtigkeit ausgesetzt. Bei Gabelköpfen mit Durchgangsbohrungen können unter dem Einfluss von Witterung Rostfahnen an den Stabendgewinden entstehen. Das System von HMR umgeht diese Problematik, indem der Gabelkopf nicht als Durchgangsbohrung sondern als Sackloch-bohrung ausgebildet ist und somit ein Eindringen von Feuchtigkeit vermieden wird.

Gabelkopf mit Sacklochbohrung
Gabelkopf mit Sacklochbohrung

Die im Außenbereich montierten Zugstäbe können der Spalt-Korrosion unterliegen. Feuchtigkeit dringt in die Gewindegänge ein, wenn diese ohne zusätzliche Maßnahmen (Verkleben mit Loctite o.ä.) nicht abgedichtet sind. Die Feuerverzinkung stellt hier u.U. keinen ausreichenden Korrosionsschutz dar. Spalt-Korrosion läßt sich bei Verwendung des dauerelastischen HMR-Dichtmittels definitiv ausschließen. Dieses wird in eigens dafür vorgesehene Injektionsöffnungen der Zubehörteile (Gabelkopf, Gewindeabdeckung, etc.) appliziert.

 

Abdichten mit dauerelastischem HMR Dichtmittel über die dafür vorgesehenen Injektionsöffnungen

Abdichten mit dauerelastischem HMR Dichtmittel über die dafür vorgesehenen Injektionsöffnungen
Gabelkopf mit dauerelastischer Verfüllung der Hohlräume.

Qualitätssicherung

Qualität und Qualitätssicherung ist die Grundlage unseres Handels. Gute Entwicklungsarbeit, prozesssichere Arbeitsabläufe, lückenlose Überwachung und ein hervorragendes Team garantieren einen gleichbleibendend hohen Standard.

FEM Modell eines M16 Gabelkopfes während der Entwicklung (Abb. TU München)

                  Unser Zugstabsystem HMR 750 wurde in Zusammenarbeit mit der TU München entwickelt.             

Zugstab mit DataMatrix-Code für eine eindeutige Kennzeichnung.

Ihre Ansprechpartner in unserem Haus:

Günter Giefing

Vertrieb Zugstab / Sales Austria

Tel. +43 664 3868636
giefing@remove-this.hmr-jacob.de

Klaus Schneider

Dipl.-Ing. (FH) / Vertrieb / Sales

Tel. +49 162 2652567
k.schneider@remove-this.hmr-jacob.de